Marzipanplätzchen

Leise rieseln die Mandorlini

Hätte ich gewusst, wie unfassbar lecker dieser kleinen fluffigen italienischen Mandelplätzchen sind, hätte ich sie erstens schon viel öfters gebacken und zweitens mindestens die 3-fache Menge.

Familie und Freunde waren wirklich begeistert, als ich zum 1. Advent mit „Geschenken aus dem Annibackt-Ofen“ um die Ecke kam. Schwupps, war ein Manorlino nach dem anderen genussvoll vernascht.

Das Allerbeste: Die Plätzchen sind super einfach und schnell herzustellen. Zudem schmecken sie auch noch nach 2-3 Wochen richtig saftig, wenn man sie luftdicht verpackt.

Mandorlini kommen aus Bella Italia und schmecken wie eine Mischung aus einem Mandelhörnchen und Amaretti morbidi. Außen sind sie knusprig und innen ganz weich. Sie schmecken intensiv nach Mandeln und Marzipan und lassen nicht nur in der Vorweihnachtszeit Glücksgefühle aufkommen. Dazu noch einen Cappuccino oder guten Espresso und zack hat man sich „La Dolce Vita“ ins heimische Wohnzimmer geholt.

Hier kommt also das Rezept, welches ich ab sofort viel öfters backen werde:

Zutaten für ca. 40-50 Stück:

  • 400 g Marzipanrohmasse
  • 200 g Puderzucker
  • 150 g brauner Rohrzucker
  • 300 g geschälte gemahlene Mandeln
  • 50 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 2 Eiweiß (M)
  • 1 dicker Schuß Amaretto oder 1-2 EL Zitronensaft und etwas Amaretto/Bittermandel-Aroma
  • Zum Wälzen:
  • 200 g Mandelblättchen
  • 100 g Puderzucker zum bestäuben

Keks-Werkstatt:

  1. Den Backofen auf 180 ° C vorheizen (Ober-/Unterhitze).
  2. Zwei Bleche mit Backpapier vorbereiten.
  3. In einer großen Schüssel das Mehl, die gemahlenen Mandeln und das Backpulver vermischen.
  4. Das Marzipan grob hineinbröseln. Den Puderzucker und den Rohrzucker dazu geben.
  5. Eiweiß und Amaretto bzw. Eiweiß, Zitronensaft und Bittermandel-Aroma dazu geben.
  6. Mit dem Handmixer (Knethaken) eine homogene Masse kneten. Erscheint Euch der Teig zu trocken, einfach vorsichtig noch ein wnig Amaretto oder Zitronensaft hinzugeben. Der Teig ist relativ klebrig, aber das soll auch so sein.
  7. Dann wird eine große Schale mit den Mandelblättchen zum Wälzen der Manorlini befüllt.
  8.  Aus dem Teig walnussgroße Kugeln formen und anschließend in den Mandelblättchen wälzen und auf die Bleche verteilen. Tipp: Wenn man die Hände ab und zu mit etwas Wasser befeuchtet, lassen sich die Plätzchen besonders gut rollen und zudem bleiben dadurch viele Mandelblättchen an jedem Mandorlino kleben.
  9. Jedes Blech bei 180° C, 2. Schiene von unten, ca. 12 Minuten backen – die Oberfläche der Mandorlini sollte ganz zart gebräunt und aufgesprungen sein.
  10. Die warmen Mandorlini mit einer ordentlichen Portion Puderzucker bestäuben.

Ahhhhh….Advent, Advent….gleich darf genascht werden. Mhhmmmmhhhh…mindestens ein Mandelkeks landet noch lauwarm im Mund – Geschmacksexplosion! ❤

Welches sind Eure absoluten Lieblingsplätzchen?

Lasst es Euch schmecken und genießt den Winter und die Weihnachtszeit!

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4 Gedanken zu “Leise rieseln die Mandorlini

  1. Wollte nur vielen Dank für die tolle Rezeptidee sagen 🙂 Heute ist zwar mitüber 25+ Grad super heiß, aber ich hab irgendwie Weihnachtsgefühle gehabt und dachte mir: Ich backe jetzt was 😀

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  2. Uuih… hört sich sääähr lecker an.. und vielleicht sogar machbar für einen absoluten Laien… das wird ausprobiert!
    LG Norbert 🙂

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