Osterzopf by Annibackt

Hoppla Hopp: Der weltbeste Hefezopf

Okay, Ostern ist vorbei. ABER: ein fluffiger Hefezopf zum Frühstück geht einfach immer!

Osterfrühstück
Sonntagsfrühstück vom Feinsten

Zu Ostern hat meine Schwester zum Brunch eingeladen und mein kulinarisches Mitbringsel war ein großer, saftiger Osterzopf und kleine Hefe-Osterhasen für jeden Gast. Hach, war das ein leckerer und wunderschöner Frühstückstisch. Danke liebste Schwesti für die Einladung! ❤

Hefeschnecken mit Zimt und Zucker gehören ja schon lange zu meiner Spezialität und werden häufig in Massen gebacken. Aber dieses Rezept, welches ich Euch heute verrate, ergibt wirklich den weltbesten und fluffigsten Hefezopf ever.

Annibackt Hefezopf
Mhmmmh…wie das duftet!

Und warum? Zum ersten Mal habe ich Hefeteig mit besonders backstarkem Mehl (Typ 550) gebacken, da ich diesen Tipp öfters gelesen hatte. Und was soll ich sagen: PERFEKT! Der gebackene Osterzopf hätte nicht fluffiger sein können. Auch am Frühstückstisch ertönte von allen Seiten: „Mhmmmhhh – ist das lecker!“ Der Zopf ist auch nicht zu süß, sodass man nicht das Gefühl hat, Kuchen zum Frühstück zu essen.

Ein anderer Hefeteig kommt bei mir somit nicht mehr in den Ofen.
Also ran an den Teig…das nächste Frühstück ist ja schon in Sicht.

Ich habe von den Zutaten die 1,5-fache Menge genommen, um neben dem Zopf auch noch 6 Hefe-Osterhasen (à 75 g Teig) zu formen. Für den Zopf reicht aber folgendes Rezept:

Zutaten:

  • 500 g Mehl (Typ 550 z.B. von Aurora)
  • 250 g warme Milch
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 50 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 75 g weiche Butter
  • 1 Ei

Zum Bestreichen:

  • 1 Eigelb
  • 1-2 EL Sahne
  • Prise Salz und Zucker
  • Hagelzucker, gehobelte Mandeln je nach Wunsch

Zubereitung:

  1. Mehl, Trockenhefe, ganz weiche Butter, Zucker, Ei,  lauwarme Milch und Salz in eine Schüssel geben und mit den Knethaken grob verkneten.
    Anschließend mit den Händen nochmal ordentlich auf der Tischplatte durchkneten und auf den Tisch werfen bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist. Ab damit in den Kühlschrank über Nacht.
  2. Tipp: Damit der Teig richtig schön aufgeht, einfach einen Tag vorher zubereiten und in eine bemehlte Schüssel mit Klarsichtfolie abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank packen. Vor dem Weiterverarbeiten am nächsten Morgen dann ca. 20 Min. vorher aus dem Kühschrank holen.
    Habt ihr nicht die Zeit, könnt ihr den Teig aber auch einfach 2 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen und ihn dann weiter verarbeiten.
  3. Am nächsten Morgen: Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. Den Teig (Zimmertemparatur) auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und in 3 gleich große Portionen teilen. Jede Teigportion zu einer Rolle formen. Meine hatten eine Länge von je ca. 80 cm.
  5. Daraus wird nun ein Zopf geflochten. Das obere und untere Ende jeweils gut zusammendrücken und leicht nach innen einklappen. (Eine bildliche Anleitung findet ihr am Ende des Artikels.) Den Zopf auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen.
  6. Das Eigelb mit der Sahne, Prise Salz und Zucker verquirlen, den Zopf damit einstreichen und den Hefezopf nach Wunsch mit Mandeln oder Hagelzucker bestreuen.
  7. Den Zopf im Ofen 35-45 Minuten auf mittlerer Schiene (2. von unten) backen. Jeder Ofen backt anders, daher bitte Stäbchenprobe machen.
Hefegebäck
Mhhmmmhhh….

Und schon kann der Frühstückstisch gedeckt werden. ❤ Lasst es Euch schmecken.

Wer sich nicht ganz sicher ist, wie er einen Zopf oder Häschen aus dem Teig formt, kann sich an meiner kleinen Anleitung orientieren:

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